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Von Mensch zu Mensch

Stadtteilentwicklung

Viele Menschen stehen im Mariaberger Klosterhof und lassen bunte Luftballons in den Himmel steigen.

Mariaberg gewinnt seit dem Jahr 2006 im Stadtteil „auf dem Berg“ mehr Raum, da stationäre Wohnplätze in die Ortschaften der Region umziehen und als gemeindeintegrierte Wohnformen aufgebaut wurden und werden. Den Umbau bis zum Jahr 2012 regelt eine in Baden-Württemberg einzigartige Rahmenzielvereinbarung zwischen Mariaberg und den Landkreisen Sigmaringen, Zollernalb und Reutlingen sowie dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS). 

Stadtteil mit besonderem Charme

Um Zukunftsszenarien zu entwerfen, startete der Vorstand ein Stadtteilentwicklungsprojekt unter Einbeziehung großer Teile der Mitarbeiterschaft für Mariaberg. Im Rahmen der Stadtteilentwicklung galt und gilt es, bestehende Angebote zu stärken sowie neue Anreize zu schaffen, um Menschen als Gäste oder Einwohner nach Mariaberg zu führen.

Für einen Ort dieser Größe gab es von Anfang an ungewöhnlich viel: Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, Kindergarten, Sportplatz und Sporthalle, Hallenbad, ein breites Freizeit- und Kulturangebot mit Erwachsenenbildung, Konzerten, Ausstellungen, Kirche mit vielen Angeboten. Das Gesundheitszentrum bietet medizinische Versorgung, und in den Therapiepraxen wurden schon immer Patienten von außerhalb behandelt.

Ein Drittel unserer Schülerinnen und Schüler werden täglich von außerhalb in die Mariaberger Schulen gebracht. Für rund 600 junge Menschen ist der Stadtteil Mariaberg täglich Lern- und Ausbildungsort.

Neue Entwicklungsprojekte

Zu dieser guten Infrastruktur entstanden und entstehen zahlreiche Entwicklungsprojekte: Unter anderem wurde durch die energetische Sanierung zahlreicher älterer Gebäude und die Installation von Photovoltaikanlagen der ökologische Gesichtspunkt im Stadtteil Mariaberg hervorgehoben. Zudem hat sich das optische Erscheinungsbild verbessert.

Der Bau von Mietwohnungen am Ortsrand in Richtung Bronnen schafft Platz für neue Einwohner. Zahlreiche neue Veranstaltungen wie beispielsweise der Mariaberger Kino-Abend und neue Treffpunkte, wie das Klosterstüble bringen Gäste und laden zur Begegnung und Austausch ein.

Der Stadtteil mit besonderem Charme entwickelt sich und der Umwandlungsprozess vom Heimgelände zu einem offenen, lebendigen und anregenden Lebensort für Menschen mit und ohne Behinderung ist in vollem Gang.

Panorama-Aufnahme des Mariaberger Krätzenbergwegs.

Öffnung ist notwendig

Dies hat Auswirkungen auf die „108 Hektar Mariaberg“. Es soll und muss hier ein Stadtteil geschaffen werden, der nicht mehr nur durch seine Funktion als Wohn- und Arbeitsort für Menschen mit Behinderung geprägt ist. Öffnung ist notwendig, um „von Mensch zu Mensch“ echte Begegnung möglich zu machen.

Spenden

Wie jede andere Einrichtung ihrer Art ist auch Mariaberg dringend auf Spenden sowie die Unterstützung von Freunden und Förderern angewiesen. mehr

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