Schriftgröße: M M M

Von Mensch zu Mensch

Regionalisierung

Ein Mann und eine Frau gehen Hand in Hand eine Straße in Burladingen entlang.

Der Volksmund sagt zwar, dass des Menschen Heimat auf keiner Landkarte zu finden sei, aber die meisten fühlen sich doch an einem bestimmten Ort daheim. Für Bewohner, die schon lange Zeit in Mariaberg leben, ist der Gammertinger Stadtteil zur Heimat geworden. Andere wollen zurück in den Ort, an dem sie aufgewachsen sind. Wieder andere möchten leben wie alle Leut’, mitten in einer Gemeinde, als Teil des großen Ganzen.

Wohnangebote in der Region

Mariaberg hat daher schon 2006 damit begonnen, Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, in der Nähe ihres Heimatortes, ihrer Verwandten und Bezugspersonen zu leben. Als damals einziger Einrichtung in Baden-Württemberg gelang es uns, mit den umliegenden Landkreisen eine Rahmenzielvereinbarung abzuschließen. Sie regelt verbindlich die Verlagerung von Wohnplätzen vom zentralen Standort hinein in die Region sowie deren Finanzierung durch die Kostenträger.

Als 2009 in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft trat, waren wir schon lange auf dem Weg. Die Konvention gewährleistet, dass Menschen mit Behinderungen unter anderem ihren Aufenthaltsort frei wählen und entscheiden können, wo, wie und mit wem sie leben.

Assistenz und Hilfen vor Ort

Mit dem Regionalisierungskonzept zieht Mariaberg daraus praktische Konsequenzen. Wir schaffen nicht nur regionale Wohnangebote, sondern bauen Assistenz und Ambulante Hilfen jeweils vor Ort auf. Wo es sinnvoll ist, schaffen wir neue Beschäftigungsmöglichkeiten oder bauen eigene Förder- und Betreuungsgruppen auf

Bis jetzt hat Mariaberg barrierefreien und behindertengerechten Wohnraum in Trochtelfingen, Sigmaringen, Pfullendorf, Gammertingen, Burladingen und Blaubeuren geschaffen. Derzeit bauen und planen wir in Balingen und Tübingen.

Bis Ende 2011 verlagert Mariaberg rund 120 Wohnplätze vom zentralen Standort hinein in die Region. Weitere 27 Plätze sollen von stationären in ambulante Wohnangebote umgewandelt werden. Bis 2015 ist geplant weitere 80 stationäre Plätze in die Region zu verlagern.

Spenden

Wie jede andere Einrichtung ihrer Art ist auch Mariaberg dringend auf Spenden sowie die Unterstützung von Freunden und Förderern angewiesen. mehr

Aktuelles

Hoffest mit Erntedankgottesdienst auf dem Gelände der Mariaberger Landwirtschaft

Das Mariaberger Hoffest mit dem Erntedankgottesdienst hat inzwischen einen festen Platz im Kalender...

mehr

ZEITSPUREN – Gyjho, Andreas Kerstan, Markus Wilke in Mariaberg

Markus Brock, SWR moderiert Vernissage zur Ausstellung im Klostergebäude Mariaberg Am Sonntag,...

mehr

Bitte abstimmen!

Mariaberg ist mit der Stellenanzeige „Born to be wild – Stationäre Jugendhilfe“ unter den TOP 5 der...

mehr
Immobilienangebote Mariaberg e.V.