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Von Mensch zu Mensch

Vorbereitungen für ChilLoh-Festival laufen auf Hochtouren

29.Mai 2012

Dank vieler freiwilliger Helfer kann das ChilLoh-Festival dieses Jahr in die dritte Runde gehen (v.l.): Stefan Ziegler, Franziska Krist, Severin Sylla, Tobias Lohner, Fank Steng, Aileen Pröbstle, Erik Zintgraf, Michael Preißer. Orgateammitglieder, die nicht auf dem Foto sind: Jonas Kampfhenkel, Claudia Dreher, Andreas Otterbach, Anna Lena Flad, Raimund Jäger, Annemarie Lehmann, Khang.

Jugendliche organisieren das Fest unter der Leitung von Frank Steng

Gammertingen (scnk). Zelte für den Backstage-Bereich organisieren, die Dekoration für das Festival-Gelände aussuchen, die Logos der Sponsoren besorgen – die Vorbereitungen für das diesjährige ChilLoh-Festival in Gammertingen laufen derzeit auf Hochtouren. Die rund 15 freiwilligen Helfer, die das diesjährige Festival auf die Beine stellen, haben alle Hände voll zu tun, bis die Veranstaltung am Freitag, den 13. und Samstag, den 14. Juli in Gammertingen direkt hinter dem Stadion „Im Loh“ stattfinden kann. Der Freitag wird rockig bis punkig, der Samstag mit HipHop und Reggae eher „chillig“. Insgesamt treten an den zwei Tagen elf Bands auf. Headliner am Samstag ist die Band Stereostoned aus Neunburg/Schönsee. Rapper Amewu aus Berlin will am Samstag als Headliner das Publikum mit fetten Beats verwöhnen. Die Veranstaltung ist kostenlos und soll es auch bleiben.

Das Festival, das aus einer Jugendinitiative heraus entstanden ist, geht damit in diesem Jahr in die vierte Runde. Veranstalter sind das Jugendbüro Gammertingen und der Jugendverein Underground. Neu ist in diesem Jahr, dass die Möglichkeit besteht, auf einer nahegelegenen Wiese zu campen. „Der Event hat sich zwischenzeitlich etabliert und gehört neben dem City-Fest, dem Open-Air-Kino und dem Ferienspaß zum festen Bestandteils des Kulturangebots für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene“, betont Frank Steng, Jugendbeauftragter der Stadt Gammertingen. Im ersten Jahr war die Resonanz in Ordnung, dann stiegen die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Zuletzt kamen im Jahr 2011 rund 650 Musik- und Festivalliebhaber auf ihre Kosten. „Das ist ein stattliches Ergebnis auf das wir sehr stolz sind“, so der Jugendbeauftragte, „vor allem wenn man bedenkt, dass wir durch das Festival vor allem regionalen und aufstrebenden Bands und Künstlern die Möglichkeit geben wollen, ihre Musik zu präsentieren.“ An die guten Zahlen des Vorjahres wollen die Veranstalter natürlich anknüpfen. Die Planungen dafür haben schon Ende 2011 begonnen. Seitdem trifft sich die Gruppe regelmäßig zwecks Eventmanagement. Was sich nach viel Spaß und Spannung anhört, birgt natürlich auch eine Menge Arbeit und noch mehr Verantwortung. „Finanzierungskonzept erstellen, Sponsoren finden, mit der Stadt wegen des Geländes in Kontakt treten, geeignete Bands aussuchen – im Vorfeld gibt es eigentlich die meiste Arbeit zu erledigen“, so Frank Steng. Jeder Einzelne kann sich seinen Stärken und Talenten entsprechend einbringen. Vorschläge und Kritik können basisdemokratisch eingebracht und besprochen werden.

Für die 15 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die jetzt unter der Leitung von Frank Steng das Festival organisieren hat aber, trotz aller Vorfreude, nun erstmal der stressigste Teil angefangen. Je näher das Ereignis rückt, desto mehr muss organisiert werden. Vor allem in der Woche davor werden alle noch einen Gang höher schalten müssen. Montags vor der Veranstaltung beginnt der Aufbau am Festivalgelände. Die Bühne, der Kühlwagen und die Toiletten und anderes muss platziert werden. Mittwochs ist die Truppe dann mit dem Aufbau fertig. Dann muss der Platz bewacht werden. „Das machen wir alle zusammen“, erklärt Frank Steng. Das heißt, die Jugendlichen übernachten in Zelten auf dem Gelände.

Freitags werden viele von ihnen, in Absprache mit den Schulleitern und Lehrern, vom Unterricht freigestellt. Doch es geht um mehr, als einfach ein verlängertes Wochenende zu haben. „Wir betreiben so praktische, außerschulische Jugendbildung“, erklärt Frank Steng. Die Teilnehmer lernen auf diese Weise ein Projekt vom Anfang bis zum Ende zu planen und schließlich auf die Beine zu stellen. Außerdem schulen sie ihre eigenen Stärken, lernen im Team zu arbeiten und so auch die Schwächen anderer zu akzeptieren, indem sie zum Beispiel üben Kompromisse zu schließen. Sie lernen also etwas „für’s Leben“. An den Tagen an denen die Veranstaltung dann über die Bühne geht sind insgesamt 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Ohne deren Hilfe wäre es nicht machbar, so eine große Veranstaltung kostenlos und allein durch Spendengelder zu finanzieren. „Wir freuen uns, dass wir dank der Unterstützung der vielen Sponsoren dazu beitragen können, das Kulturleben der Stadt Gammertingen zu beleben“, betont Frank Steng. In diesem Jahr kann das Festival dank der Hilfe folgender Personen und Firmen wieder stattfinden: Die Stadt Gammertingen, Reifen Göggel, Firma Lieb, Kreissparkasse Sigmaringen, Voba Hohenzollern, Kastell, AOK, Mariaberg, Schreiber Baustoffe, Zollern, Ju-Max, Container Werder, Zwiefalter Klosterbräu, Weltladen, Tabakladen Hess, Hoss Fahrzeugtechnik, Zentral Apotheke, Autohaus Straub GmbH, Der Laden, Spohn, Fahrschule Ganzenmüller und viele Privatspender.

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