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Von Mensch zu Mensch

500 Zwerge zu Besuch im Mariaberger Klosterquartier

30.April 2013

Vernissage zur Ausstellung „Der grüne Zweig“ mit Werken von Ottmar Hörl

Am Sonntag, 12. Mai findet um 14.00 Uhr im Klostergebäude Mariaberg die Vernissage zur Ausstellung „Der Grüne Zweig“ statt. Nach einer Begrüßung von Rüdiger Böhm, Vorstandsmitglied von Mariaberg und Holger Jerg, Bürgermeister von Gammertingen, wird Dr. Stefanie Dathe die Laudatio halten, die als Kunsthistorikerin für die Villa Rot in Burgrieden tätig ist. Die musikalische Umrahmung gestalten die Holzmadian Harmonists.

Rund 25 Millionen kleiner Zwerge stehen vermutlich derzeit in deutschen Gärten. Für den Künstler Ottmar Hörl waren sie seit jeher die fraglichsten Figuren der Kunstgeschichte. Daraus entwickelte er in den letzten 30 Jahren eine Vielzahl an Kunstzwergen. Diese präsentierte er seitdem immer wieder in verschiedenen Ausstellungen im Öffentlichen Raum. Der letzte entstandene Zwerg dieser Werkgruppe aus dem Jahr 2012 zeigt das „Peace“ bzw. das „Victory“ – Zeichen.

Rund 500 dieser Exemplare stellt Ottmar Hörl nun im Mariaberger Klosterquartier auf. Bei seinen Installationen verändert Hörl durch künstlerische Eingriffe gezielt die Wahrnehmung im öffentlichen Raum. Für ihn ist die Kunst Impulsgeber und Kommunikator mit der Gesellschaft, eine teilweise irritierende und ironische Unterbrechung der alltäglichen Wahrnehmung. Die Ausstellung in Mariaberg wird um eine Vielzahl an weiteren Figuren, Bildern und Objekten im inneren des Klosters ergänzt. Kuratiert wird die Ausstellung von Axel Klöss-Fleischmann, Leiter des Mariaberger Atelier 5.

Prof. Ottmar Hörl lebt in Wertheim, ist Präsident der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und leitet dort die Bildhauerklasse. Hörl hat als Künstler schon oft für Aufsehen gesorgt. Im Jahr 2000 stellte er 10.000 Bären in Berlin auf. Drei Jahre später eroberten 7000 Dürer-Hasen den Nürnberger Marktplatz sowie 500 Rottweiler Hunde die gleichnamige Stadt in Baden-Württemberg. Zuletzt erregte er viel Aufmerksamkeit mit 800 Luther-Figuren, die in Wittenberg zu sehen waren. Der Künstler wird an der Eröffnung anwesend sein.

Die Vernissage ist Bestandteil des „Kulturwochenendes“, an dem verschiedene Veranstaltungen im Stadtteil mit dem besonderen Charme stattfinden. Das Kulturwochenende beginnt am Samstag, 11. Mai um 19.00 Uhr mit einem „capella vocalis“- Konzert in der Klosterkirche. Am Samstag, 12. Mai wird es, im Anschluss an die Vernissage, gegen 15.30 Uhr eine Kunsthistorische Führung durch die Mariaberger Klosterkirche und das Klostergebäude geben.

Die Ausstellung im Klostergebäude Mariaberg ist bis zum 8. September immer montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr und sonntags von 13.30 bis 16.30 Uhr (Eingang über die Klosterkirche) zu besichtigen.

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