
Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen der Trauerforschung wonach Trauer ein umfassender Prozess im menschlichen Leben ist. Menschliches Leben ist in allen Lebensphasen vom Säuglingsalter bis zum Sterben von Abschieden begleitet, sei es das Loslassen von Lebenszusammenhängen oder von Personen. Trauer ist dabei ein emotional-leiblicher Prozess, um bei Abschieden nicht zu versteinern und in Depression und Melancholie zu fallen, sondern unter den veränderten Umständen wieder eine neue Vitalität zu erlangen.
Ungelebte Trauer führt häufig zu seelischen und in zweiter Linie zu körperlichen Krankheiten.
Bei Menschen mit geistiger Behinderung kann ungelebte oder verhinderte Trauer zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Das Projekt geht im Blick auf Menschen mit geistiger Behinderung von verschiedenen Beobachtungen aus: