
Hintergrund für die Entstehung des Projekts ist eine seit 6 Jahren eingetretene hohe Sterberate in Mariaberg aufgrund der Altersstruktur der Einrichtung.
Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen der modernen Trauerforschung sowie auf Beobachtungen im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung (Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung)
Ziele des Projektes:
Für die Qualifizierung der Mitarbeitenden werden im Rahmen des Projekts drei Wege beschritten bzw. angeboten:
Im Rahmen des Projekts wurde eine sog. Jahreszeitenfeier entwickelt. Dabei wird bei jedem Jahreszeitenwechsel mit Liedern, Gedichten, Bildern, Erzählungen, Tänzen u. a. auf die vergangene Jahreszeit ein Rückblick geworfen. Es werden gemeinsame und persönliche Ereignisse bedacht, gewürdigt und zurückgelassen, um so bereit zu werden, für das, was die beginnende Jahreszeit bringen wird.
Andere Einrichtungen können am Projekt partizipieren, insbesondere an den Studientagen und den Jahreszeitenfeiern.
Das Projekt „Entwicklung einer Trauerkultur in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung am Beispiel Mariaberg“ wird von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart gefördert.
Broschüre des Projekts zum downloaden
Projektleitung
Pfr. Hans Heppenheimer, Mariaberg e. V.
Vorsitz von Projektbeirat
Thilo Rentschler, Vorstandssprecher Mariaberg e. V.
Projektbeirat
Dekan Klaus Homann, Herrenberg
Dekan Dr. Jürgen Mohr, Reutlingen
Pfr. Wolfgang Drescher, Gammertingen
Pfr. Martin Rose, Trochtelfingen-Mägerkingen
Wissenschaftl. Begleitung
Dr. Heidrun Metzler, Universität Tübingen
Projektberatung
Pfr. Dr. Ingo Sperl, Auenwald